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    Woran erkennen Sie einen guten Immobilienmakler

So erkennen Sie einen seriösen Immobilienmakler dem Sie auch vertrauen können:

1. Ausbildung:

Die Berufsbezeichnung „Immobilienmakler“ ist nicht geschützt. Das bedeutet, dass jeder sich die Berufsbezeichnung „Immobilienmakler“ geben kann. Daher sollten Sie nach der Ausbildung und der beruflichen Laufbahn fragen. Ein seriöser und guter Immobilienmakler verschweigt seine Laufbahn nicht und präsentiert offen seine Ausbildungsnachweise. Ab dem 1. August 2018 müssen alle selbstständigen Immobilienmakler gemäß §34 C der Gewerbeordnung (GewO) regelmäßig in einem Zeitraum von 3 Kalenderjahren 20 Zeitstunden Fach-Fortbildungen absolvieren.

2. Berufsverbände:

Ein weiteres Zeichen für einen seriösen und guten Immobilienmakler ist die Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Berufsverbände wie z.B. der IVD oder bvfi sorgen und verpflichten den Makler dauerhaft zur Fort- und Weiterbildung. Außerdem dürfen in diesen verbänden nur Immobilienmakler Mitglied sein, die über eine Zulassung nach §34c GewO und eine Vermögensschadenhaftplicht verfügen.

3. Kenntnisse über lokalen Immobilienmarkt:

Ein kompetenter Immobilienmakler kennt den Immobilienmarkt seiner Umgebung blind. In einem persönlichen Gespräch werden Sie auch ohne Nachfragen sehr viele Informationen erhalten. Anhand des Wissens über Angebot und Nachfrage, sollte er in der Lage sein, eine realistische Einschätzung des Verkaufspreises aufzustellen. Eine prfofessionelle Einschätzung Ihrer Immobilie kann nur persönlich und vor Ort erfolgen. Sehen Sie von Lockangeboten ab, wo Sie nur über die Eingabe von Immobiliendaten im Internet eine Werteinschätzung erhalten.   

4. Kostenlose Angebote:

Kein Mensch auf dieser Erde kann es sich leisten, kostenlos zu arbeiten und das sollte man auch von keinem Menschen verlangen. Sehen Sie von Lockangeboten ab, die angeblich kostenlos sind. Niemand kann Qualität kostenlos anbieten.

5. Ein guter Makler kennt seinen Wert:

Immobilienmakler werden durch Maklerprovision bezahlt, deren Höhe vor der Beauftragung festgelegt wird. Die Maklerprovision variiert je nach Bundesland und kann auch individuell von Makler zu Makler unterschiedlich hoch ausfallen. Daher ist es besonders wichtig, mit dem Makler einen Maklervertrag abzuschließen und darin festzuhalten wann und wie viel gezahlt werden soll. Jeder seriöse Makler ist imstande, genaue Auskunft über die Provision und deren Zusammensetzung zu geben. Er sollte auch begründen können, warum die Provision nicht niedriger ausfallen kann und dies etwa mit den Ausgaben für die Vermarktung begründen.

6. Auftragsverhältnis:

Ein seriöser Makler wird nur Tätig, wenn ihm ein Auftrag des Eigentümers oder Kunden vorliegt. In dem sogenannten Maklervertrag werden alle wichtigen Punkte wie die Höhe der Maklerprovision, Verpflichtungen, die Laufzeit schriftlich festgehalten.

7. Qualität Exposé:

Wird eine Immobilie mithilfe eines Maklers vermarktet, so ist dieser ebenfalls für die Erstellung des Exposés zuständig. Er beginnt dies zu erstellen, nachdem die Immobilie gemeinsam besichtigt worden ist, sämtliche Fragen geklärt worden sind und er über ausreichende Informationen verfügt. Das Exposé soll möglichst viele aber gleichzeitig ebenso passende Interessenten ansprechen und sollte deshalb ansprechend, informativ sowie gut strukturiert sein und das Interesse bei Kunden wecken.

8. Kundenbewertungen und Referenzen:

Ein seriöser Makler der bereits Berufserfahrung hat, kann Bewertungen durch Kunden oder Referenzobjekte nachweisen. Meist findet man die Referenzen auf der Internetseite des Maklers oder in Internetportalen wo Kunden den Makler bereits bewertet haben. Sehr angagierte Immobilienmakler besitzen auch eine sogenannte „Referenzmappe“ und bringen diese zu ihren Kundenterminen mit.

9. Offene Kommunikation:

KOMMUNNIKATION ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine gute und offene Kommunikation zwischen Makler und Eigentümer ist sehr wichtig für eine reibungslose Zusammenarbeit. Während des gesamten Prozesses der Vermarktung sollten sich beide Seiten aufeinander verlassen und sich gegenseitig vertrauen können. Für eine gute Vermarktung der Immobilie muss der Makler die Immobilie genau kennen und sämtliche Informationen parat haben. Dazu gehören eventuell auch unschöne Details, Mängel oder Schäden und Ähnliches. Ein guter Immobilienmakler erkennt die offensichtlichen Probleme und nennt diese beim Namen, da sie bei jeder Vermarktung eine entscheidende Rolle spielen und den Verkaufspreis der Immobilie beeinflussen können. Es bringt demnach nichts, Mängel zu verbergen oder zu verschweigen.

10. Kundenpflege (After Sale):

Auch nach dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie, bleibt ein seriöser Makler seinen Kunden ein treuer Ansprechpartner.